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Schonende Parodontitisbehandlung im ZR²

Anzeichen wie Zahnfleischbluten oder Mundgeruch müssen nicht für eine schlechte Mundhygiene sprechen, sondern sind oft die ersten Symptome für eine Parodontitis. Parodontitis sollte keine Angst bereiten, dennoch sollte verantwortungsbewusst mit der Erkrankung umgegangen werden. Unserem Zahnarzt-Team in Wermelskirchen ist es wichtig, Sie zu informieren, schonend zu behandeln und mit Ihnen zusammen Ihr Zahnfleisch gesund zu erhalten!

Was ist Parodontitis?

Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Erkrankt ist bei der Parodontitis damit nicht der Zahn, sondern das Gewebe, das ihn hält und ernährt. Das Zahnfleisch löst sich hierbei vom Zahn ab, die sogenannte Zahnfleischtasche entsteht, in der sich nun leicht Bakterien einnisten, vermehren und zu Entzündungen führen können. Wird die Erkrankung lange Zeit ignoriert, kann sie letztendlich dazu führen, dass der Zahn (bzw. meist die betroffenen Zähne) so sehr an Halt einbüßt, dass der Patient ihn verliert.

Da die Erkrankung sehr langsam verläuft, kann sie gleichzeitig sehr gut und erfolgreich behandelt werden! Wichtig ist lediglich, sie ernst zu nehmen und frühzeitig eine sanfte Therapie einzuleiten.

Wie wir Parodontitis in unserer Wermelskirchener ZR² Praxis behandeln

Je früher, desto sanfter

Um Parodontitis vorzubeugen bzw. sie langfristig erfolgreich zu therapieren und Ihre Zähne zu erhalten, bedarf es Ihrer und unserer Mithilfe. Dr. Ricarda Ruthenberg und Dr. Andreas Ruthenberg kontrollieren in regelmäßigen Abständen Ihre Zahnfleischtaschen. Nicht gleich jede Zahnfleischtasche muss umfangreich behandelt werden, häufig hilft schon die Professionelle Zahnreinigung. Erst ab einer gewissen Taschentiefe und bei den Anzeichen einer Bakterienablagerung leiten wir die schonende, systematische Parodontitisbehandlung ein.

Hierbei werden unter lokaler Betäubung weiche und harte Beläge in den Taschen und am Zahn mittels kleiner Handinstrumente entfernt. Im weiteren Schritt werden erreichbare Teile der Zahnwurzeln geglättet, um den Bakterien das Anheften zu erschweren. Nur bei einem sehr aggressiven Verlauf empfehlen wir Ihnen gegebenenfalls die unterstützende Einnahme von Antibiotika. Ziel der Parodontitisbehandlung ist die Entzündung zu stoppen, so dass sich das zahnumliegende Gewebe erholt und Ihnen dauerhaft erhalten bleibt.

Da Parodontitis zu den chronischen Erkrankungen zählt und selbst nach der erfolgreichen Behandlung bei einem belasteten Immunsystem wieder ausbrechen kann, sollte eine gründliche Nachsorge eingehalten werden. Hierzu reichen in der Regel regelmäßige Kontrolluntersuchungen des Zahnarztes und Professionelle Zahnreinigungen bis zu viermal jährlich. Die Kosten für die systematische Parodontitistherapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen meist anteilig übernommen.

Was Sie selbst zu einem gesunden Zahnfleisch beitragen können

Parodontitis entsteht nicht selten genetisch bedingt. Des Weiteren können hormonelle Schwankungen (Schwangerschaft und Wechseljahre) oder Stoffwechselstörungen eine Zahnfleischerkrankung auslösen.

Dennoch gibt es auch Faktoren, die das Risiko einer Erkrankung erhöhen und die Sie selbst beeinflussen können. Hierzu zählen beispielsweise das Rauchen, chronischer Stress, Übergewicht sowie eine schlechte Mundhygiene.

Da Parodontitis anfangs symptomlos und schmerzfrei verläuft, und erst später zu Zahnfleischbluten, Schmerzen und Mundgeruch führt, sind die regelmäßige, zweimal jährliche Zahnarzt Vorsorge und die Professionelle Zahnreinigung ein wichtiger Beitrag zu Ihrer Gesundheit.

Liebe Wermelskirchener - geben Sie Parodontitis keine Chance!

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Gemeinsam lächeln

Im Wermelskirchener ZR² sind Sie herzlich willkommen und werden als unser Gast behandelt. Vertrauen Sie uns Ihre Sorgen und Wünsche an. Wir nehmen Ihre Bedürfnisse ernst!